30 August 2014,
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Littfeld/Burgholdinghausen nimmt in diesem Jahr bereits das 7. Mal hintereinander am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. So wird erneut eine 20-köpfige Bewertungskommission des Kreises Siegen-Wittgenstein

am Dienstag, den 02. September 2014, in der Zeit von 08:00 Uhr bis 10:30 Uhr,

unser Dorf unter die Lupe nehmen. Littfeld/Burgholdinghausen stellt sich diesmal in den Wettbewerb mit 16 weiteren Dörfern im Kreisgebiet.

Jeder ist herzlich willkommen die Kommission und uns zu begleiten. Besonders gerne um

8:00-8:20 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule mit den Kindern von Schule, Kindergärten und Jugendlichen aus dem Jugendtreff Glonk

Ab 9:25 Uhr Fußweg von der Schmiede Krämer an den drei Stellen mit Stolpersteinen vorbei bis zum Dorfplatz Kapellschule.

10:10–10:30 Uhr zum Abschluss auf dem Dorfpatz mit einem kleinen Markt

 

Historie (AG „UDSSW“):

Ideengeber zur Teilnahme am Kreiswettbewerb, welcher sich damals noch „Unser Dorf soll schöner werden“ nannte, war Matthias Jung, der heutige 2. Vorsitzenden des Heimatvereins Littfeld-Burgholdinghausen und seit damals Ansprechpartner zu diesem Thema im Dorf.

Angesprochen wurde dies konkret von ihm in der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins in 1995. Noch aus der Versammlung heraus wurde eine dreiköpfige Arbeitsgruppe (AG) gebildet, bestehend aus Ernst Dittmann, Eberhard Schleifenbaum und Matthias Jung, die sich um die mögliche erste Teilnahme am Wettbewerb 1996 kümmern sollte. So fing alles an!

Daraus wurden dann von 1996 bis 2014 insgesamt 7 aufeinander folgende Teilnahmen des Dorfes am Kreiswettbewerb.

Die AG, welche sich immer noch gerne „UDSSW“ nennt („Unser Dorf soll schöner werden“), hat in dieser Zeit in der sie als AG im Heimatverein immer auch sehr autark tätig sein und entscheiden durfte, in z. T. wechselnder Besetzung und in einer Stärke von 4-6 (7) Mitgliedern gearbeitet. Die AG besteht seit einigen Jahren aus 4 Mitgliedern, seitdem zugleich der bestehende Vorstand des Heimatvereins. Seit Anfang 2014 gesellte sich unser neuer aktiver Heimatfreund Uwe Benfer hinzu.

Seit 1995, also von Anfang an bei „UDSSW“ dabei, sind Martin Fick, Matthias Jung und Eberhard Schleifenbaum.

Bisherige Erfolge im Zuge der Teilnahmen am Wettbewerb:

1996                       3. Platz (Bronze)

1999                       2. Platz (Silber)

2002                       2. Platz (Silber)

2005                       2. Platz (Silber)

2008                       2. Platz (Silber)

2011                       2. Platz (Silber)

2014                       ?

Für eine Teilnahme am Landeswettbewerb hat es bislang leider noch nicht ganz gereicht, vielleicht in diesem Jahr.

Einige herausragende Aktivitäten im Dorf in Zusammenhang mit dem Dorfwettbewerb des Kreises erfolgten:

1995 – 2014:

–        Begrünung des Umfeldes Feuerwehr und DRK in der Grubenstraße,

–        Pflanzung von über 50 standortheimischen Gehölzen (1996)

–        Anlage des Gehölzlehrpfades sowie der Obstwiese einschließlich

–        Holzpavillon mit Naturlehrtafeln auf dem Bühl und offizielle Einweihung (1997/1998)

–        Fertigung zweier identischer großer Schaukästen mit jeweiliger Baumscheibe von einer ca. knapp 160 Jahre alten Eiche mit jeweiligen Zeittafeln vor und während des Lebens dieses Baumes, an Hand der Jahresringe (ein Schaukasten befindet sich in der Holzhütte der Familie Woeste in Burgholdinghausen und die andere im Bürgertreff Kapellenschule (1997)

–        Aufstellen von Ruhebänken und Pflanzung einer Obstbaumreihe / -alle auf dem Bühl (1998)

–        Aufstellung von zwei Ortseingangsschildern für Ankündigungen der Ortsvereine (1998)

–        Heckenpflanzung (Rotbuche) als Einfriedung vor dem Bürgertreff Kapellenschule (1999)

–        Erstmals durchgeführtes Dorffest „Littfeld rückt zusammen“, danach bis heute alle zwei Jahre stattgefunden (2000)

–        Erstmals „Osterputz“, Aktion „Saubere Flur/Landschaft“ durchgeführt (2000)

–        Schaffung eines behindertengerechten und überdachten Eingangsbereiches am Bürgertreff (2002)

–        Anlage einer sog. „Info-Ecke“, Schautafeln für die Ortsvereine zum Ankündigen am Bürgertreff (2003)

–        Entstehung und Herausgabe des Films „Littfeld, ein Siegerländer Dorf im Wechsel der Jahreszeiten“ (2003)

–        Fassadensanierung/-anstrich Bürgertreff (2004)

–        Dorfplatz-/Umfeldgestaltung am Bürgertreff mit neuer Pflasterung und Begrünung, an der Südwestseite (2005/2006)

–        Herausgabe der beiden Gestaltungsfibeln „Anregungen zur Haus- und Gartengestaltung für Littfeld und Burgholdinghausen“ – Bereich der historischen Bausubstanz (2005) und Bereich der neueren Bausubstanz (2011)

–        Erstellung des Naherholungsgebietes „Röseweiher“ mit historischer Tafel und offizielle Einweihung (2006/2007)

–        Abbruch alte Wagenremise und Neubau eines Gerätehauses / Materiallagers, neben der Volksbank für den Heimatverein (2008)

–        Durchführung von bislang zwei historischen Märkten in Littfeld (2009 – im Rahmen von 25 Jahre Heimatverein – und 2013)

–        Umfrage im Dorf zum demographischen Wandel durchgeführt (Leben und Wohnen im Alter und zur Versorgung, Lebensmittel etc.) in Verbindung mit der Abrissfläche ehemaliger Gasthof „Zur Postkutsche“, Volksbank „Bauplätze“ (2011)

–        Entwicklung am und um den Bahnhof Littfeld zu einem Erlebnispark für Familien, Kinder, Eisenbahnfreunde Littfetal e. V. (2011 bis 2013 ?)

–        „Bürgerbus“ in Littfeld – Personentransport (Seniorinnen und Senioren) des örtlichen DRK-Vereins zum Kreuztaler Wochenmarkt, Initiative der Littfelder Mitglieder des Senioren(bei-) rates der Stadt Kreuztal (seit 2012)

–        Einweihung des neuen Fuß-/Fahrradweges Littfeld-Krombach, Im Schloos (2012)

–        Entstehung einer Urnen-Gemeinschaftsgrabanlage auf dem Friedhof auf Initiative von Günter Staubach (2012)

–        Aktion „Stolpersteine“ mit Jugendlichen vom Jugendtreff Glonk, dem Initiator Gunter Demnig, mit Unterstützung des Historikers Dieter Pfau und des Stadtarchivs Kreuztal: Verlegung von sog. „Stolpersteinen“ an markanten Stellen in Littfeld und Krombach in Erinnerung an deportierte und geflohene Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Steine liegen jeweils an den zuletzt gewählten Wohnstätten der Betroffenen, zudem Ausstellung und Herausgabe einer Broschüre zu der Geschichte der verfolgten Juden in Littfeld (2013)

–        Bau und offizielle Einweihung des neuen Dorfplatzes „Kapellenschule“ mit Begrünungen (Lindenbäume, Hecken/Rotbuche, Schotterrasen und neue Pflasterung), an der Nordostseite des Bürgertreffs (2013 / 2014)

–        Kauf der unter Denkmalschutz stehenden alten Schmiede („Krämer“), Zum Burberg, Heimatverein (2014)

–        Internetauftritt www.littfeld.de, über alles Wichtige im Dorf und über den/vom Heimatverein (2014)

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